Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

die erste Woche der Unterrichtsaussetzung ist herum. Wir wissen, dass es für Sie und für Ihre Kinder keine einfachen Tage waren. Trotz allen Widrigkeiten in der für uns allen neuen Situation machen die Rückmeldungen von Lehrkräften und Eltern und Schülerinnen/Schülern Mut, dass vieles auch gelingt.

Zum Start in die Woche 2 erhalten Sie anbei ein paar weitere Informationen.

Bearbeiten der Aufträge:
Je länger die Unterrichtsaussetzung dauern wird, desto anstrengender wird es vermutlich für Ihre Kinder. Wir sind jedoch der Auffassung, dass ein regelmäßiges Arbeiten jeden Tag auch hilft, die Zeit besser zu überstehen und nicht aus einem Lernrhythmus zu kommen.

Insbesondere für die jüngeren Jahrgänge sind viele Übungsaufgaben dabei. Das selbstständige Erarbeiten von Inhalten ist dann stärker bei den höheren Jahrgängen bzw. den Kursen mit erhöhter Leistungsanforderung zu erwarten.

Machen Sie sich keine Sorgen, wenn Ihr Kind nach bestem Bemühen, Einholen von Rat z.B. von Klassenkameraden, den Eindruck hat, dass es Aufträge nicht optimal erfüllen konnte. Trotzdem möchten wir die Arbeitsversuche in diesem Fall auch dokumentiert und den Lehrkräften zugesandt wissen.

Die gesamte Ausnahmesituation soll Ihrem Kind sicher nicht zum Nachteil gereichen.

Es gibt zahlreiche Beispiele von Rückmeldungen an die Lehrkräfte:
Einige Lehrkräfte erhielten schon am Montagabend erste Ergebnisse.
Von einer Lerngruppe höheren Jahrgangs sind ca. 1/3 der Ergebnisse eingetroffen
Bei anderen sind Ergebnisse da, die auch schon rückgemeldet sind. Eine Lehrkraft will am Montag telefonisch Kontakt aufnehmen, um nach ausstehenden Ergebnissen zu fragen. Insgesamt scheint der Mailverkehr intensiv.
Die Jahrgänge 9/10 sind hoffentlich so verantwortungsbewusst, dass sie ihre Abschlüsse mit im Blick haben. Diese Schülerinnen und Schüler wissen sehr gut, ob sie die Arbeit intensiv und nutzbringend oder gerade mit einem Mindestmaß an Pflichterfüllung leisten.

Die Abschlüsse betreffend bin ich zuversichtlich, dass das Ministerium Regelungen finden wird, damit diese angemessen zu erreichen sein werden. Bislang gehe ich noch davon aus, dass der Termin für die schriftlichen Prüfungen gehalten werden kann.

Für die Lehrkräfte ist die ausschließliche Unterrichtsgestaltung per Home-Office ebenfalls herausfordernd, damit gelingende Aufträge gestellt werden können. Erklärvideos über YouTube und kurze Lernfilme sollen Ihren Kindern bei einigen Aufgaben helfen. Wir sind gespannt, was wir aus dieser Corona-Phase für die weitere Entwicklung der Käthe beachten wollen und müssen.

Weiterführende Schulen:
Jahrgang 9/10 beachtet bitte, dass die Anmeldungen für die weiterführenden Schulen bis 26.03.2020 bei uns sein müssen, wie bereits bekannt. Entweder haben die Klassenlehrkräfte diese schon erhalten oder Sie werfen sIe uns bitte in den Briefkasten am Haupteingang. Schulleitung, Verwaltung und Hausmeister sowie die Einsatzkräfte der Notbetreuung sind zwar täglich im Haus, per Mail und Telefon gut zu erreichen, den direkten Kontakt möchten wir jedoch so gut es geht minimieren. Dafür haben Sie sicher Verständnis.

Vorankündigung – Wahlpflichtunterricht
In den nächsten Tagen werden wir die Wahlpflichtkurse für die Jahrgänge 7/8 und 9/10 für das Schuljahr 202/21 auf der Homepage veröffentlichen. Dazu gibt es eine Präsentation, die die wichtigsten Fragen beantworten sollte. Die Einwahlbögen können Sie digital mit Unterschrift zurücksenden bzw. per Einwurf in den Briefkasten oder per Post zurückreichen. Nach Wiederaufnahme des Unterrichts endet die Rückgabefrist am Freitag, Ende 2. Pause. Der geplante Elternabend am 23.03.2020 entfällt wie alle weiteren vor den Osterferien.

Zum Schluss noch eine Ermunterung für uns alle – wir alle lernen jeden Tag etwas. Wenn diese Lernerfahrung noch reflektiert wird, ist das Lernen im besten Sinn. Viel Freude also beim Lernen.

Weiterhin viel Geduld, Kreativität im Umgang mit den alltäglichen Hindernissen und vor allem Gesundheit!

Halten wir Abstand, damit wir uns alsbald wieder nähern können.

gez. G. Zimmerer

 

P.S. Mitteilung des Ministeriums:
„Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 – 6, deren
Eltern in systemkritischen Berufen tätig sind
Die Berechtigung, Kinder in die Notbetreuung an Schulen (und Kitas) zu geben, ist durch
den Kabinettbeschluss am Freitag in zwei Punkten erweitert worden:
1. Weitere Berufsgruppen, die von der Regelung erfasst werden, sind:
Beschäftigte von ambulanten Betreuungs- und Pflegediensten
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Abfallwirtschaft tätig sind, mit
Nachweis vom Arbeitgeber
2. Die Berechtigung gilt auch, wenn nur ein Elternteil in einem der in der Liste genanntenBereiche tätig ist.“ ZItatende